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Google Keyword Tool: Keywordlisten ohne Vorschläge abfragen

von Florian Elbers am 13. Oktober 2010

Ich muss zugeben: Ich mochte das alte Google Keyword-Tool. Das mag sicher daran liegen, dass die Usability der neuen Version erst einmal ein wenig ungewohnt erscheint. Ok, damit kann man sich schnell vertraut machen. Da aber am 24. September die Beta-Version der neuen Fassung des Tools endete und damit die alte Version abgeschaltet wurde, war ich gezwungen mich mit der neuen eingehender zu beschäftigen. Als erstes fiel mir auf, dass anscheinend die Kalkulationsgrundlage der Suchanfragen geändert wurde. Damit lässt sich leben. Was mich aber nervt, sind zwei Dinge: Vor allem für Keywordanalysen frage ich gern mal größere Listen von Suchbegriffen ab. Hier wurde im neuen Tool deutlich nach unten geschraubt, statt 300 sind jetzt nur noch 100 Keywords gleichzeitig abfragbar. Was mich aber noch mehr störte (und da war ich wohl nicht der Einzige) war, dass es sich nicht mehr vermeiden lies, dass Google selbst Vorschläge zu neuen Keywords in die Liste mit einschmuggelte. Im alten Keyword-Tool lies sich das noch durch das Aktivieren der Option “Keine Tipps zu neuen Keywords anzeigen. Es sollen nur Daten zu den eingegebenen Keywords angezeigt werden” verhindern. Ich habe dafür aber jetzt eine Lösung gefunden: Anstelle des Keyword-Tools, benutzt man einfach den Traffic Estimator. Hier kann man in das Suchfeld eine beliebige (!) Anzahl Keywords reinhauen (korrigiert mich, wenn es ein Limit gibt, aber in meinem letzten Test konnte ich 551 Keywords abfragen). Nun klickt man auf “Spalten” am rechten Bildschirmrand und wählt die für das Keyword-Tool üblichen Spalten “Monatliche lokale Suchanfragen”, “Monatliche globale Suchanfragen” und “Wettbewerb” aus. So bekommt man bei der jetzt ausgeführten Keywordabfrage sämtliche Daten geliefert, welche das “normale” Keyword-Tool auch liefert und kann diese zur Weiterverarbeitung exportieren.

In → SEO

11 Kommentare
  1. Ui, danke für den Tipp. Das ist vor allem nützlich, weil Google gerade das Keyword-Tool arg zusammengestutzt hat.

  2. Leider sind die Daten dort alles andere als auch nur annähernd richtig.
    Habe eben zwei Keywords getestet wo ich weiss was auf Platz 2 an Besuchern kommt und das sind nichtmal so viele wie Google pro Tag anzeigt.

    Ok noch ein Test und da passen die Daten recht gut.. strange.. also eher mit Vorsicht zu genießen

  3. Hi Florian,
    ich hatte mich im rankingCHECK Blog Post ebenfalls über die Änderungen am neuen Keyword Tool “beschwert”. Danke für den Tipp mit dem Traffic Estimator. Ich werde den mal wieder ausprobieren. :)

  4. Ich habe eben eine große Masse an Keywords in den Traffic Estimator kopiert und dann kommt die folgende Meldung in ROT:

    “Nur die ersten 2500 Keywords werden verwendet.”

    Jetzt kennen wir auch die Grenze. :)

  5. Beim Traffic Estimator habe ich aber nicht die Möglichkeit, auf exakt zu stellen (also wie beim Keyword-Tool) oder?

    • Florian permalink

      Stimmt, Christian! Auf diese Option muss man hier anscheinend verzichten.

  6. Ich kenne das alte Keyword tool von Google zwar nicht aber mit der neuen bin ich durchaus gut vertraut. Ich finde die Keyword-TIpps von Google gar nicht so schlecht, und hätte ehrlich gesagt auch nicht gedacht, dass es jemanden stören könnte. Ich habe das bei einer Keywords-Suche oder Keywords-Gruppensuche gerne in Erwähgung gezogen.
    Ich werde das Estimator Mal Probieren. Vielleicht sage ich dann hier meine Meinung dazu wenn ich daran denken sollte.
    MfG
    Yakut

  7. Danke für den Hinweis, klappt prima. Unter Erweiterte Optionen kann man das Keyword auch exakt filtern. Bei mir klappt die Abfrage mit 1300 Keywords. Beste Grüße

  8. Hey, vielen Dank für den Tipp, das probiere ich sofort aus.

    Schon lustig, dass ich hier zufällig Leute unter den Kommentatoren entdecke, die ich kenne. Das internet ist wirklich klein :)

  9. Der Nachteil bei dem Traffic Estimator ist allerdings, dass man bei Google angemeldet sein muss. Das Keyword Tool von Google kann man auch ohne Anmeldung nutzen. Hintergrund ist, dass Google dich evtl. als SEO einstufen kann. Ich glaube nicht so wirklich daran, habe aber auch schon ganz verrückte Geschichten gehört. LG Tanja

  10. Ich weis gar nicht, ob ich das alte Tool noch so umfangreich selbst erlebte, oder gleich das neue vorfand, als ich begann, mich damit intensiver zu beschäftigen. Ich kam mit der neuen Version aber zumindest sofort sehr gut klar.

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